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Auction archive: Lot number 57

Hermann Nitsch, Ohne Titel (Schüttbild mit Malhemd) / untitled

12. Kunstauktion
23 Sep 2019
Opening
€25,000
ca. US$27,613
Price realised:
n. a.
Auction archive: Lot number 57

Hermann Nitsch, Ohne Titel (Schüttbild mit Malhemd) / untitled

12. Kunstauktion
23 Sep 2019
Opening
€25,000
ca. US$27,613
Price realised:
n. a.
Beschreibung:

Hermann Nitsch (hs art) Wien 1938 * Ohne Titel (Schüttbild mit Malhemd) / untitled Öl und Acryl auf Jute (Malhemd: Acryl auf Molino) / oil and acrylic on jute (painting shirt: acrylic on Molino) 200 x 300 cm (Malhemd/painting shirt: 121 x 128 cm) 1989 rückseitig am Keilrahmen signiert und datiert: Hermann Nitsch 1989 Die Jute wurde am oberen und unteren Bildrand auf einen weißen Holzrahmen gespannt Literatur / literature: vgl. Herman Nitsch „Orgien Mysterien Theater Retrosperktive“ Hrsg. Britta Schmitz, Ausstellung der Staatlichen Museen zu Berlin (30.11.2006-22.01.2007), Verlag der Buchhandlung Walther König Köln 2006, S. 111 Provenienz / provenance: Institutionelle Sammlung Wien 1957 übernahm Hermann Nitsch eine Stelle als Gebrauchsgrafiker am Technischen Museum. Es sollte nur eine kurze Episode seines Lebens sein. Einige Jahre später führte er die ersten Malaktionen durch, aus denen sich das „Orgien-Mysterien-Theater“ entwickelte. „Meine Arbeit soll eine Schule des Lebens, der Wahrnehmung und der Empfindung sein“, hat der Künstler einmal gesagt. Mit dem Orgien-Mysterien-Theater verwirklichte Hermann Nitsch seine Vorstellung eines Gesamtkunstwerks, das unter Einbeziehung von Malerei, Architektur und Musik auf der Grundlage griechischer Mysterienfeste eine Katharsis zum Ziel hat – die letztlich zum Erkennen des eigenen Selbst führen soll. Die Sensibilisierung aller Sinne steht dabei stets im Mittelpunkt. Seit 1971 finden die meisten Aufführungen des Orgien-Mysterien-Theaters in dem von Hermann Nitsch erworbenen Schloss Prinzendorf in Niederösterreich statt, wo der Künstler lebt und arbeitet. „Ich will, dass das Drama zum Fest erweitert wird. Ich will das schönste Fest der Menschheit entwerfen, das keinen anderen Vorwand als das Leben selbst hat. Ich will, dass wir wissen, dass wir sind, und dass der Umstand, dass wir sind, verherrlicht wird, zum heiter herzlichen Fest, denn dieses unser Sein haben wir, sonst vorerst nichts.“ (Hermann Nitsch

Auction archive: Lot number 57
Auction:
Datum:
23 Sep 2019
Auction house:
Ressler Kunst Auktionen GmbH
Absberggasse 27
c/o Galerie Ostlicht
1100 Wien
Austria
auktion@resslerkunst.com
+43 (0)1 6005630
+43 (0)1 60056304
Beschreibung:

Hermann Nitsch (hs art) Wien 1938 * Ohne Titel (Schüttbild mit Malhemd) / untitled Öl und Acryl auf Jute (Malhemd: Acryl auf Molino) / oil and acrylic on jute (painting shirt: acrylic on Molino) 200 x 300 cm (Malhemd/painting shirt: 121 x 128 cm) 1989 rückseitig am Keilrahmen signiert und datiert: Hermann Nitsch 1989 Die Jute wurde am oberen und unteren Bildrand auf einen weißen Holzrahmen gespannt Literatur / literature: vgl. Herman Nitsch „Orgien Mysterien Theater Retrosperktive“ Hrsg. Britta Schmitz, Ausstellung der Staatlichen Museen zu Berlin (30.11.2006-22.01.2007), Verlag der Buchhandlung Walther König Köln 2006, S. 111 Provenienz / provenance: Institutionelle Sammlung Wien 1957 übernahm Hermann Nitsch eine Stelle als Gebrauchsgrafiker am Technischen Museum. Es sollte nur eine kurze Episode seines Lebens sein. Einige Jahre später führte er die ersten Malaktionen durch, aus denen sich das „Orgien-Mysterien-Theater“ entwickelte. „Meine Arbeit soll eine Schule des Lebens, der Wahrnehmung und der Empfindung sein“, hat der Künstler einmal gesagt. Mit dem Orgien-Mysterien-Theater verwirklichte Hermann Nitsch seine Vorstellung eines Gesamtkunstwerks, das unter Einbeziehung von Malerei, Architektur und Musik auf der Grundlage griechischer Mysterienfeste eine Katharsis zum Ziel hat – die letztlich zum Erkennen des eigenen Selbst führen soll. Die Sensibilisierung aller Sinne steht dabei stets im Mittelpunkt. Seit 1971 finden die meisten Aufführungen des Orgien-Mysterien-Theaters in dem von Hermann Nitsch erworbenen Schloss Prinzendorf in Niederösterreich statt, wo der Künstler lebt und arbeitet. „Ich will, dass das Drama zum Fest erweitert wird. Ich will das schönste Fest der Menschheit entwerfen, das keinen anderen Vorwand als das Leben selbst hat. Ich will, dass wir wissen, dass wir sind, und dass der Umstand, dass wir sind, verherrlicht wird, zum heiter herzlichen Fest, denn dieses unser Sein haben wir, sonst vorerst nichts.“ (Hermann Nitsch

Auction archive: Lot number 57
Auction:
Datum:
23 Sep 2019
Auction house:
Ressler Kunst Auktionen GmbH
Absberggasse 27
c/o Galerie Ostlicht
1100 Wien
Austria
auktion@resslerkunst.com
+43 (0)1 6005630
+43 (0)1 60056304
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