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Auction archive: Lot number 0069

Johann Amandus Winck

Estimate
€50,000 - €100,000
ca. US$57,524 - US$115,049
Price realised:
n. a.
Auction archive: Lot number 0069

Johann Amandus Winck

Estimate
€50,000 - €100,000
ca. US$57,524 - US$115,049
Price realised:
n. a.
Beschreibung:

Johann Amandus Winck (Rottenburg a.N. 1754 - 1817 München) Früchtestillleben mit Blumen und Insekten (Pendants), 1796 Öl auf Leinwand; je 37,5 x 52,5 cm Jeweils am unteren Rand der Schale monogrammiert J. W.; eines datiert: 1796 Provenienz Versteigerung Hampel, München, 27. März 2009, Lot 387; europäische Privatsammlung Johann Amandus Winck zählt zu den bedeutendsten Malern auf dem Gebiet des Stilllebens in der Zeit um die Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert. Winck, über dessen Leben bisher nur wenig bekannt ist, wurde als Sohn des fürstbischöflichen Hofmalers Johann Chrysostomus Winck (1725-1795) geboren und war zunächst in dessen Werkstatt in Eichstätt tätig. Die weitere Ausbildung erfolgte unter seinem Onkel, dem kurfürstlich-bayerischen Hof- und Theatermaler Thomas Christian Winck (1738-1797). Bereits in frühen Jahren begann sich Winck der Stilllebenmalerei zu widmen und sich an den prächtigen Stücken des deutsch-niederländischen Malers Abraham Mignon (1640-1679) und des Niederländers Jan van Huysum (1682-1749) zu orientieren. Die beiden als Pendants konzipierten Gemälde zeigen nicht nur die von Winck häufig gewählte Kombination von Blumen- und Fruchtstück, sondern entstammen zudem der bedeutendsten Schaffensphase seines Lebens. Beide Stillleben zeigen ein üppiges, buntes Arrangement aus Früchten und Blumen, welches durch kleine Insekten und Schnecken belebt wird. Die silbernen Schalen hat der Künstler am unteren Rand jeweils mit seinen Initialen „J.W.“ versehen – ein vergleichbares Monogramm findet sich auf dem „Früchtestillleben mit Distelfink und Admiralfalter“ (Inv. Nr. 12335) in der „Deutschen Barockgalerie“ im Schaezlerpalais in Augsburg, Teil eines Bildpaares auf Kupfer, welches ebenfalls in den 1790er Jahren entstanden ist. Das entsprechende Gegenstück „Stillleben mit Blaumeise und Braunem Bär“, heute in Privatbesitz, ist mit 1798 datiert (vgl. Die Deutsche Barockgalerie im Schaezlerpalais. Meisterwerke der Augsburger Sammlung, Berlin/München 2016, S. 356-358, Kat. Nr. 118 und Abb. 1).

Auction archive: Lot number 0069
Auction:
Datum:
23 Oct 2018
Auction house:
Auktionshaus im Kinsky GmbH
Palais Kinsky, Freyung 4
1010 Wien
Austria
[email protected]
+43 1 5324200
+43 1 53242009
Beschreibung:

Johann Amandus Winck (Rottenburg a.N. 1754 - 1817 München) Früchtestillleben mit Blumen und Insekten (Pendants), 1796 Öl auf Leinwand; je 37,5 x 52,5 cm Jeweils am unteren Rand der Schale monogrammiert J. W.; eines datiert: 1796 Provenienz Versteigerung Hampel, München, 27. März 2009, Lot 387; europäische Privatsammlung Johann Amandus Winck zählt zu den bedeutendsten Malern auf dem Gebiet des Stilllebens in der Zeit um die Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert. Winck, über dessen Leben bisher nur wenig bekannt ist, wurde als Sohn des fürstbischöflichen Hofmalers Johann Chrysostomus Winck (1725-1795) geboren und war zunächst in dessen Werkstatt in Eichstätt tätig. Die weitere Ausbildung erfolgte unter seinem Onkel, dem kurfürstlich-bayerischen Hof- und Theatermaler Thomas Christian Winck (1738-1797). Bereits in frühen Jahren begann sich Winck der Stilllebenmalerei zu widmen und sich an den prächtigen Stücken des deutsch-niederländischen Malers Abraham Mignon (1640-1679) und des Niederländers Jan van Huysum (1682-1749) zu orientieren. Die beiden als Pendants konzipierten Gemälde zeigen nicht nur die von Winck häufig gewählte Kombination von Blumen- und Fruchtstück, sondern entstammen zudem der bedeutendsten Schaffensphase seines Lebens. Beide Stillleben zeigen ein üppiges, buntes Arrangement aus Früchten und Blumen, welches durch kleine Insekten und Schnecken belebt wird. Die silbernen Schalen hat der Künstler am unteren Rand jeweils mit seinen Initialen „J.W.“ versehen – ein vergleichbares Monogramm findet sich auf dem „Früchtestillleben mit Distelfink und Admiralfalter“ (Inv. Nr. 12335) in der „Deutschen Barockgalerie“ im Schaezlerpalais in Augsburg, Teil eines Bildpaares auf Kupfer, welches ebenfalls in den 1790er Jahren entstanden ist. Das entsprechende Gegenstück „Stillleben mit Blaumeise und Braunem Bär“, heute in Privatbesitz, ist mit 1798 datiert (vgl. Die Deutsche Barockgalerie im Schaezlerpalais. Meisterwerke der Augsburger Sammlung, Berlin/München 2016, S. 356-358, Kat. Nr. 118 und Abb. 1).

Auction archive: Lot number 0069
Auction:
Datum:
23 Oct 2018
Auction house:
Auktionshaus im Kinsky GmbH
Palais Kinsky, Freyung 4
1010 Wien
Austria
[email protected]
+43 1 5324200
+43 1 53242009
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