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Auction archive: Lot number 929

Elvira Bach

Kunst nach 1945
29 Oct 2011
Estimate
€12,000
ca. US$16,447
Price realised:
€10,375
ca. US$14,220
Auction archive: Lot number 929

Elvira Bach

Kunst nach 1945
29 Oct 2011
Estimate
€12,000
ca. US$16,447
Price realised:
€10,375
ca. US$14,220
Beschreibung:

Ohne Titel (Aus der Serie "Die andere Eva")
Plastik. Glasfaserverstärkter Kunststoff, farbig gefasst. Auf Metall-Sockelplatte Auf dem rechten Oberschenkel signiert und datiert. Aus einer Serie von 12 unterschiedlich kolorierten Plastiken. Jede ein Unikat. 245 x 95 x 60 cm (96,4 x 37,4 x 23,6 in)Sockelplatte: 2 x 90 x 90 cm (0,8 x 35,4 x 35,4 in). AUSSTELLUNG: Elvira Bach Die andere Eva. Galerie Peter Femfert, Frankfurt/ Main 2001. Elvira Bach erlangt als Vertreterin der "Jungen Wilden" in den 1980er Jahren internationale Bekanntheit. Von 1967 bis 1970 besucht Bach die Staatliche Glasfachschule Hadamar. Zwei Jahre nach ihrem Abschluss zieht sie nach Berlin und studiert dort bis 1979 an der Hochschule der Künste Malerei bei Hann Trier Parallel zum Studium arbeitet sie als Requisiteuse an der Schaubühne am Halleschen Ufer. 1982 verbringt Elvira Bach im Rahmen eines Stipendiums mehrere Monate als Artist in Residence in Santo Domingo in der Dominikanischen Republik. Diese Zeit in der Karibik übt einen starken Einfluss auf sie aus, erweist sich als künstlerisch höchst inspirierend und beeinflusst ihr gesamtes späteres Werk. Noch im selben Jahr wird Elvira Bach erst 29-jährig, auf die documenta VII eingeladen. Es folgen zahlreiche Ausstellungen in Museen und Kunstvereinen. Subjektive Thematik statt Ratio findet bei Bach ihren Ausdruck in einer kraftvollen, rasanten, energisch bestimmten Bildsprache, die sich in sinnlich greller Palette und scharfen kantigen Formen ausdrückt. Wiederkehrendes Thema ihrer Gemälde ist die Frau in ihrer geschlechtsspezifischen Existenz und ihrer Sinnlichkeit. Stets weisen die Frauen auf den Bildern ähnliche äußere Merkmale auf - die Ähnlichkeit der neoexpressionistischen Frauenbildnisse mit ihrer eigenen Person ist unverkennbar. Ab 1978 entstehen die ersten echten Selbstporträts - oft verpackt als Stillleben mit Ansammlungen von Utensilien und Accessoires, über die sie sich als Frau definiert. In der ersten Hälfte der 1980er Jahre beginnt die Schlange das Bildgeschehen mitzubestimmen und die Arbeiten sind zunehmend geprägt von starken erotischen Bezügen. Gegen Ende der 1980er Jahre transformiert sich diese vehemente sinnliche Energie in eine zurückhaltendere Darstellungsweise. "Ich weiß, daß ich viele Sachen ausgelebt habe", sagt die Künstlerin rückblickend dazu - für sie die nötige Erfahrung, um ihren bildnerischen Weg dann mit größerer Gelassenheit in einem neuen Bewegungsfeld fortsetzen zu können. [DB].

Auction archive: Lot number 929
Auction:
Datum:
29 Oct 2011
Auction house:
Ketterer Kunst GmbH & Co. KG
Joseph-Wild-Str. 18
81829 München
Germany
info@kettererkunst.de
+49 (0)89 552440
+49 (0)89 55244166
Beschreibung:

Ohne Titel (Aus der Serie "Die andere Eva")
Plastik. Glasfaserverstärkter Kunststoff, farbig gefasst. Auf Metall-Sockelplatte Auf dem rechten Oberschenkel signiert und datiert. Aus einer Serie von 12 unterschiedlich kolorierten Plastiken. Jede ein Unikat. 245 x 95 x 60 cm (96,4 x 37,4 x 23,6 in)Sockelplatte: 2 x 90 x 90 cm (0,8 x 35,4 x 35,4 in). AUSSTELLUNG: Elvira Bach Die andere Eva. Galerie Peter Femfert, Frankfurt/ Main 2001. Elvira Bach erlangt als Vertreterin der "Jungen Wilden" in den 1980er Jahren internationale Bekanntheit. Von 1967 bis 1970 besucht Bach die Staatliche Glasfachschule Hadamar. Zwei Jahre nach ihrem Abschluss zieht sie nach Berlin und studiert dort bis 1979 an der Hochschule der Künste Malerei bei Hann Trier Parallel zum Studium arbeitet sie als Requisiteuse an der Schaubühne am Halleschen Ufer. 1982 verbringt Elvira Bach im Rahmen eines Stipendiums mehrere Monate als Artist in Residence in Santo Domingo in der Dominikanischen Republik. Diese Zeit in der Karibik übt einen starken Einfluss auf sie aus, erweist sich als künstlerisch höchst inspirierend und beeinflusst ihr gesamtes späteres Werk. Noch im selben Jahr wird Elvira Bach erst 29-jährig, auf die documenta VII eingeladen. Es folgen zahlreiche Ausstellungen in Museen und Kunstvereinen. Subjektive Thematik statt Ratio findet bei Bach ihren Ausdruck in einer kraftvollen, rasanten, energisch bestimmten Bildsprache, die sich in sinnlich greller Palette und scharfen kantigen Formen ausdrückt. Wiederkehrendes Thema ihrer Gemälde ist die Frau in ihrer geschlechtsspezifischen Existenz und ihrer Sinnlichkeit. Stets weisen die Frauen auf den Bildern ähnliche äußere Merkmale auf - die Ähnlichkeit der neoexpressionistischen Frauenbildnisse mit ihrer eigenen Person ist unverkennbar. Ab 1978 entstehen die ersten echten Selbstporträts - oft verpackt als Stillleben mit Ansammlungen von Utensilien und Accessoires, über die sie sich als Frau definiert. In der ersten Hälfte der 1980er Jahre beginnt die Schlange das Bildgeschehen mitzubestimmen und die Arbeiten sind zunehmend geprägt von starken erotischen Bezügen. Gegen Ende der 1980er Jahre transformiert sich diese vehemente sinnliche Energie in eine zurückhaltendere Darstellungsweise. "Ich weiß, daß ich viele Sachen ausgelebt habe", sagt die Künstlerin rückblickend dazu - für sie die nötige Erfahrung, um ihren bildnerischen Weg dann mit größerer Gelassenheit in einem neuen Bewegungsfeld fortsetzen zu können. [DB].

Auction archive: Lot number 929
Auction:
Datum:
29 Oct 2011
Auction house:
Ketterer Kunst GmbH & Co. KG
Joseph-Wild-Str. 18
81829 München
Germany
info@kettererkunst.de
+49 (0)89 552440
+49 (0)89 55244166
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